Bildhintergrund ebnen

Oft kann es vorkommen, dass ein Bild einen ungleichmäßige Bildhintergrund hat. Das kann durch Streulicht verursacht werden. Bei der Addition der Bilder wird dieser Effekt dann häufig noch verstärkt. Daher sollte man diese Korrektur erst zum Abschluss der Korrekturen vornehmen. Man kann den Hintergrund in Photoshop ebnen aber besser geeignete ist dazu die Anwendung Fitswork.

Meine Art den Hintergrund zu ebnen:

Inspiriert von der Anleitung von Mischa Schirmer (Bonn/Bilder-Quelle: Mischa Schirmer) habe ich mal seine Anleitung umgesetzt und noch ein paar Feinheiten verändert um das Ergebnis für die Aufnahmen meiner Kamera und Optik zu optimieren.

 

Schritt 1:

Hintergrund ebnenDas Bild öffnen. Sollte das Bild noch aus mehreren Ebenen bestehen, dann müssen alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduziert werden. Zuerst erstellt man eine neue Ebene und füllt diese Ebene mit einer dunklen Hintergrundfarbe. Dazu klickt man mit der Pipette (5 x 5 Pixel Durchschnitt) auf der Hintergrund.

Tipp:

Man kann auch ein künstliches Schwarz verwenden, indem man Wert fünf für R, G und B verwendet. Damit erhält man einen neutralen dunklen Ton. Nun füge ich Rauschen mit 1% Gauschen Normalverteilung hinzu und lasse den Gauschen Weichzeichner mit 1 Pixel darüber rechnen.

 

Schritt 2:

Hintergrund ebnenNun blendet man die gerade erstellt Ebene aus und mit dem Zauberstab und einer Toleranz zwischen 2 und 10 klickt man mehrmals an unterschiedlichen Stellen auf den Hintergrund bis alle Hintergrundbereiche ausgewählt sind. Nun kopiert man die ausgewählten Pixel und setzt diese als neue Ebene in das Bild wieder ein. Die Bildebene sollte dann über der Ebene mit dem eingefärbten Hintergrund stehen

 

Schritt 3:

Hintergrund ebnenIn den nächsten Schritten reduziert man zuerst die neu eingefügte Ebene mit der Farbebene auf eine Ebene. Jetzt wendet man den Gauschen Weichzeichner an mit einem Radius 10 und 50. Dabei ist 30 als ein guter Mittelwert. Nun öffnet man die Gradationskurve (Strg+M). Im Schwarz trägt man den Eingabewert 0 und den Ausgabewert 10 ein. Im Mittelton wird der Eingabewert 125 und der Ausgabewert 90 eingetragen. Nun klickt man auf OK und die Ebene wird aufgehellt. Zum Schluss wird die Ebeneneinstellung auf Differenz eingestellt.

 

Schritt 4:

Hintergrund ebnenBevor man die Ebenen reduziert kann man das Ergebnis noch optimieren. Dabei kann die Deckung der Differenz zwischen 100% und 60% variiert werden. Möchte man feine Strukturen in Nebel und Galaxien erhalten löscht man mit dem Radiergummi in entsprechender Größe und weicher Kante die Bereiche in der Ebene. Dabei sollte man auch mit der Deckkraft des Radiergummis arbeiten. Lieber löscht man mit einer Deckkraft von 10% bis 20% und einer weichen Werkzeugkante erst weniger und radiert dann nochmals über den gleichen Bereich, wenn die erste Korrektur nicht ausreicht.

 

Schritt 5:

Beide Ebenen werden auf die Hintergrundebene reduziert. Durch die Differenzkorrektur werden die helle Bereich des Bildes etwas abgedunkelt. Wenn man diese Korrektur Rückgängig machen möchte dann ruft man die Tonwertkorrektur auf und verändert den Lichtpunkt in der Tonwertspreizung indem man den Wert 255 auf 245 bis 235 ändert. Dabei sollte man darauf achten, dass die hellen Bereiche jetzt nicht ausbrechen und unnatürlich wirken.

 

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