Beobachtung vom 23.09.2011

  • 23.09.11, 22.00-03.30 Uhr
    Teufelsberg, Horgenzell
  • kein Wind, normale Luftfeuchtigkeit, 8 bis 4°C
    Seeing: 2
 

Am Freitag auf dem Ravenbsurger Teleskoptreffen herrschten, nach anfänglichem leichten Nebel und Bewölkung, ab ca. 22.00 Uhr gute Beobachtungsbedingungen. Da ich selbst kein Bebachtungsgerät dabei hatte machte ich meine Beobachtungen mit Hajüs 16 Zoll, dem 20 Zöller von Timm Klose und dem 24 Zöller von Roland Herrmann.

Die Beobachtungsnacht wurde mit einfachen Objekten wie M 13, M 57 und M 27 begonnen. Alle drei Objekte waren im 16 Zöller gut zu beobachten. Als nächsten war dann M 101 mit der Supernova SN2011fe dran. Hier war die Galaxie nur schwach zu erkennen und die Supernova war als kleiner Stern zu sehen. Eher unspektakulär.

Nach dem Jupiter eine gute Beobachtungshöhe erreicht hatte wurde diese ins Visier genommen. Im 16 Zöller waren die zwei Bänder und auch die vier Galliläischen Monde gut zu erkennen.

Jetzt war ein OIII-Filtertest angesagt. Hajü bestückte seinen Filterschieber mit einem Astro-Professional und einem Lumicon OIII Filter und stellte das Teleskop auf den Cirrus-Nebel ein. Zuerst betrachteten wir den Nebel ohne Filter. Leicht konnte man den Cirrus erkennen. Als nächstes war der Filter von Astro-Professional dran. Das Bild wurde dunkler aber mehr Details und Strukturen suchte man vergebens. Zum Schluss der Lumicon-Filter. Der Nebel war kalr und deutliche mit vielen feinen Details sichtbar. Somit bestätigte es sich, dass sich die 100 Euro mehr, die der Lumicon 2 Zoll Filter kostet gegenüber dem Astro-Professional absolut gerechtfertigt sind.

Nun kamen ein paar exotiche Objekte dran, die ich bisher noch nicht beobachtet hatte, wie NGC 7293 dem PN Helixnebel. Mit dem OIII-Filter war er super zu erkennen. NGC 7009 ,der Saturnnebel machte seinem Namen alle Ehre und sah dem Saturn fast zum verwechseln ähnlich. NGC 6888, der Crecent-Nebel war nur mit dem OIII richtig schön zu erkennen. Danach folgte eine kleine Reise duch den kompletten Cirrusnebel.

Zwischendurch schaute ich durch den 20 und 24 Zöller M 33 an. Bei 20 Zoll waren leichte Strukturen in der Galaxie zu erkennen, die mit dem 24 Zoll Gerät noch besser aufgelöst zu sehen waren. Hiervon war ich echt beeindruckt.

Zurück bei Hajü beobachteten wir zum Schluss NGC 896/IC 1805 einem Galaktischen Nebel in der Cassiopeia.


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