Basisequipment

canon7dAls Hobby-Fotograf habe ich mir ein Basisequipment zugelegt, welches ich jedem Einsteiger empfehelen kann. Mit diesem Equipment kann man dann auch die ersten Versuche in der Astrofotgrafie mit einfachen Sternfeld- oder Mondaufnahmen machen. Natürlich kann man damit auch alle anderen Motive am Tage, wie Tiere, Pflanzen, Landschaften und Menschen fotografieren.

Kamera:

Die Wahl der Kamera sollte auf eine digitale Spiegelreflexkamera fallen mit einem Fotosensor, der mindestens eine Größe von 23,7 x 15,6 mm und ca. 6 Mio. Pixel hat. Wichtig, die Belichtungszeit sollte manuell oder über den PC steuerbar sein. Das RAW-Format und eine generelle Steuerung von einem Rechner sollte unterstütz werden. Für die Astro-Fotografie für das entsprechende Kameramodell ein T2-Ring-Adapter erhältlich sein.
Mehr Informationen zur Kamera hier

Objektive:

Mit zwei Objektiven, einem Objektiv von 18 - 55 mm für die Weitwinkel- und Normalfotografie und einem Zoomobjektiv von 55 - 200 mm kann man schon ein weites Spektrum abdecken. Zu den Objektiven sollte man immer Sonnenkappen gegen das Streulicht und den Tau sowie UV-Filter zum Schutz einsetzen. Für das Weitwinkel-Objektiv ist auch ein Pol-Filter für Landschaftsaufnahmen sinnvoll.
Mehr Informationen zur Objektiven hier

Stativ:

In jedem Fall sollte man ein Stativ besitzen. Dabei ist die Stabilität der wichtigste Faktor und nicht der Preis oder das Gewicht. Das Stativ sollte bei der maximale Aufbauhöhe von 140 bis 180 cm mit der Kamera nicht bei jeder kleinen Berührung wackeln wie ein Kuhschwanz. Daher sollten Alustative eine gewisse Stärke haben. Besser sind Stahlstaive und optimal sind Holzstative, die auch gut Erschütterungen absorbieren können. Für den mobilen Einsatz sollte es ein Kohlefaser- oder Carbonstativ sein, da diese sehr leicht sind. Einbeinstative sind für bewegte Objekte sinnvoll. Die Stabilität sollte auch gewährleistet sein, wenn der Stativkopf gedreht wird. Der Stativkopf sollte in alle drei Achsen leicht beweglich und gut feststellbar sein.

Mein Favorit sind die Stative von Bilora und Manfrotto, die eine hohe Steiffigkeit und Stabilität zu einem erschwinglichen Preis anbieten. Von Hama-Produkten würde ich die Finger weglassen.

Fernauslöser:

Um unnötige Erschütterungen beim Auslösen der Kamera zu vermeiden sollte ein Fernauslöser verwendet werden. So muss man die Kamera nicht mehr anfassen und die Gefahr von verwackelten Bildern ist gebannt. Neben einem IR-Fernauslöser gibt es auch Kabelauslöser und auch programmierbare Fernauslöser. Diese haben den Vorteil, dass man Belichtungsserien einstellen kann, die man sonst nur vom PC mit der entsprechenden Software des Herstellers steuern kann.

Speicherkarte:

Alle Aufnahmen werden in der Kamera auf einer Speicherkarte abgelegt, bis sie auf einen PC/Mac geladen werden. Je größer der Sensor und die Auflösung um so mehr Speicher wird benötgt. Wenn man Serienaufnahmen mach braucht man zusätzlich eine Speicherkarte, die eine hohe Schreibgeschwindigkeit hat. Bei den günstigeren Kameras kommen in der Regel CD-Karten zum Einsatz. Bei den größeren Kameras kommen dann Compakt-Flash-Karten zum Einsatz.

Stromversorgung:

Man sollte immer einen zweiten vollen Akku für die Kamera dabei haben. Die Akkus sollten immer warm gelagert werden, denn je kälter es wird, desto mehr Leistung verlieren diese. Das sollte man vorallem bei der Astrofotgrafie beachten. Mann kann auch Großakkus, die es für die verschiedenen Kameras gibt zurückgreifen.

Blitz:

In der Regel reicht der in der Kamera integrierte Blitz für die meisten Aufnahmen aus. Sollte dennoch ein zusätzlicher Blitz benötigt werden, dann sollte man auf die Leitzahl achten. Mit der Leitzahl kann man errechnen, wie weit der Blitz mit welcher Blende den Raum ausleuchten kann:
Distanz = Leitzahl : Blende
.

Transporttasche:

Man sollte sich auch eine Tasche zulegen. So kann die Kamera und das Zubehör leicht und sicher transportiert werden.

Software:

Für die Bildbearbeitung, vor allem von RAW-Bildern benötigen Sie ein gute Bildbearbeitungssoftware. Hier empfehle ich den Adobe Photoshop ab der Version CS2 oder Photoshop Elements, mit dem keine Wünsche in der Nachbearbeitung offen bleiben.

 

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